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Leistungsverständnis und Philosophie

Spiele zu spielen ist ein Grundphänomen des Menschen. Diese Tätigkeit gehört zu den natürlichsten Erscheinungsformen unseres Lebens. 

Philosophie und Pädagogik, Soziologie Theologie, Anthropologie, Verhaltensforschung, Mikrobiologie, Mathematik und Wirtschaftswissenschaften haben Spiele vielfältig beschrieben und unterschiedlich analysiert.

Das Spiel und das Spielen SIND schon immer interdisziplinäre Themen gewesen. Grund genug aus diesem Querschnittsthema eine eigene Disziplin zu entwickeln. Das Institut für Ludologie will sich mit Erkenntnissen aus all diesen Disziplinen bereichern und wieder in sie zurückwirken. Wir vertreten damit einen maximal trans- und interdisziplinären Ansatz.  Die Grundannahme des Instituts für Ludologie ist, dass Spielen die entscheidende Grundlage der Entwicklung von Fähigkeiten ist und zudem Motor für Innovation, Veränderung und Kulturentwicklung. Die Grundlagen, Motive, Funktionen und Merkmale von Spielen bleiben bis dato aber dennoch "originären" Spielen vorbehalten. Die Eigenständigkeit der Ludologie ergibt sich daher aus ihrer Perspektive und aus ihren Methoden.

Wir wollen von Spielen lernen und zeigen, dass die Funktionsweisen von Spielen auf andere Bereiche übertragbar und anwendbar sind. Dazu gehören Unternehmen, Institutionen, Organisationen – kurz: wo Menschen handeln, planen, Entscheidungen treffen, kann das besser oder schlechter gelingen. Mit den Mechanismen von Spielen agieren Menschen sinnvoller, effektiver, wirksamer und nicht zuletzt mit mehr Freude. Spiel, Spaß und Freude wird nur allzu oft banalisiert und vergessen. Freud merkte dazu an:

„Der Heranwachsende hört also auf zu spielen, er verzichtet scheinbar auf den Lustgewinn, den er aus dem Spiele bezog. Aber wer das Seelenleben des Menschen kennt, der weiß, daß ihm kaum etwas anderes so schwer wird wie der Verzicht auf einmal gekannte Lust."

Wie diese Freude, diese Lust, das YOLO entsteht, erforscht das Institut für Ludologie. Und trägt das Spiel zurück in andere Lebenswelten.

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English version: Aspiration and Philosophy