Zum Hauptinhalt springen

Zitate zum Spielen

Zum Thema "Spiel" und "Spielen" haben sich zahlreiche kluge Denker geäußert. Die Zitate und Aphorismen, Sprüche und Weisheiten zeigen das weite Spektrum des Spielens.

 

 

Zitat

Spielen als Grundphänomen des Menschen

"Denn, um es endlich einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Arzt, Historiker

"Wir spielen alle, wer es weiß, ist klug."
Arthur Schnitzler (1862-1931), Schriftsteller

"Spieler sind wir doch alle."
Richard von Weizsäcker (1920-2015), deutscher Bundespräsident 1984-1994

"Brot und Spiele braucht der Mensch: Brot, um zu wachsen, Spiel, um diese Existenz zu erleben."
Frederik Johannes Jacobus Buytendijk (1887-1974), niederländischer Biologe, Physiologe, Sportmediziner

"Spiel ist geistige oder körperliche Tätigkeit, die keinen unmittelbaren praktischen Zweck verfolgt und deren einziger Beweggrund die Freude an ihr selbst ist."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Die Quelle alles Guten liegt im Spiel."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Zuweilen auch lache ich, mache Spaß, spiele, bin Mensch."
Plinius der Jüngere (61-113), Anwalt und Senator

"Das Spiel schenke uns Freude und Erholung."
Thomas von Aquin (1225-1274), italienischer, katholischer Theologe

"Spiel ist notwendig zur Führung eines menschlichen Lebens."
Thomas von Aquin (1225-1274), italienischer, katholischer Theologe

"Spielen ist dem Menschen innewohnendes Prinzip."
Edmund Burke (1729-1797), irisch-englischer Politiker und Schriftsteller

"Spiele, damit du ernst sein kannst! Das Spiel ist ein Ausruhen, und die Menschen bedürfen, da sie nicht immer tätig sein können, des Ausruhens."
Anacharsis (um 600-550 v. Chr.), Philosoph

"Wenn nicht Spiel und Scherz ein natürliches Vergnügen enthielten, würde nicht eine so heftige Begierde der Menschen nach ihnen streben."
Seneca (1-65 n. Chr.), römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher

"Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen."
Oliver Wendell Holmes, Sr. (1809-1894), Arzt und Schriftsteller

"Wenn ich mit meiner Katze spiele, bin ich nie ganz sicher, ob nicht ich ihr Zeitvertreib bin."
Michel de Montaigne (1533-1592), Philosoph

"Der Mensch ist nur dann an Leib und Seele gesund, wenn ihm alle seine Verrrichtungen, geistige und körperliche, zum Spiele werden."
Christoph Martin Wieland (1733-1813), Dichter

"Ich bin zu alt, um nur zu spielen,
Zu jung, um ohne Wunsch zu sein."

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Naturforscher, Schriftsteller und Dichter

"Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen."
Henrik Ibsen (1828-1906), norwegischer Dramatiker und Lyriker

"Wollen heißt Mut haben und sich einer Schwierigkeit aussetzen; sich derart vorwagen heißt das Glück versuchen, also spielen."
Stendhal, Marie-Henri Beyle (1783-1842), französischer Schriftsteller

"Spannst Du eine Saite zu stark, wird sie reißen.
Spannst Du sie zu schwach, kannst Du nicht auf ihr spielen."

Buddha (563-483 v. Chr.)

"Wir gleichen den Lämmern, die auf der Wiese spielen, während der Metzger schon eines und das andere von ihnen mit den Augen auswählt."
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph

"Arbeit, Gebet, Mahl, Schlaf, Spiel: das sind die fünf Finger unserer Lebenshand."
William Shakespeare (1564-1616), englischer Dramatiker und Schauspieler

"Freude, Freiheit, Zufriedenheit in sich und außer sich, das ist das Spiel."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Spiele bringen uns, wenn wir sie am meisten benötigen, Gesellschafter für unsere Einsamkeit."
al-Mu'tazz (847-869), 13. Kalif von Bagdad

"Das Spiel ist die erste Poesie des Menschen."
Jean Paul (1763-1825), deutscher Schriftsteller

"Poetischer Schein ist Spiel der Vorstellungen und Spiel ist Schein von Handlungen."
Friedrich von Schlegel (1772-1829), deutscher Kulturphilisoph, Mitbegründer der Romantik

"Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib."
Voltaire (1694-1778), französischer Philosoph und Schriftsteller der Aufklärung

"Krieg ist das einzige Spiel wo beide Parteien verlieren."
Walter Scott (1771-1832), schottischer Schriftsteller und Verleger, Begründer des Geschichtsromans

"Es geht darum, alle Erscheinungen als Spiel zu begreifen."
Dalai Lama, buddhistischer Mönch Tensin Gyatso (*1935), 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter

 

Rollen spielen

"Welche Rolle wir aber selbst spielen wollen, ist abhängig von unserem Willen."
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Ch.), römischer Politiker

"Wie jeder Tor mit Worten spielen kann."
William Shakespeare (1564-1616), Dramatiker, Lyriker

"Der Verstand kann nicht lange die Rolle des Herzens spielen."
Francois de la Rochefoucauld (1613-1680), Literat

"Sei nicht feiger als die Kinder! Wenn es dir angezeigt erscheint, sage: 'Ich spiele nicht mehr mit.'"
Epiktet (um 50-138), Philosoph

"Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben."
Oscar Wilde (1854-1900), Schriftsteller

"Die Aufgabe ist, die Rolle, die dir zuerteilt wurde, gut zu spielen; die Auswahl der Rolle steht einem anderen zu."
Epiktet (um 50-138 n. Chr.), antiker Philosoph

"Mein wahres Sein hängt nicht von der Rolle ab, die ich unter den Erscheinungen spiele, sondern von der Art, wie ich sie spiele."
Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Philosoph

"Könnten die Schauspieler im Theater so gut Komödie spielen wie jene im Leben, ihr Genie wäre unbezahlbar."
Emanuel Wertheimer (1846-1916), ungarisch-deutscher Schriftsteller

"Man mag sich noch so sehr verkleiden und diese oder jene Rolle spielen, man ist als Mensch geboren und man stirbt als Mensch."
Maxim Gorki (1868-1936), russischer Schriftsteller

"Man kann unmöglich in einer Welt leben, ohne von Zeit zu Zeit Komödie zu spielen. Es nur im Notfall zu tun, unterscheidet den anständigen vom unanständigen Menschen."
Nicolas Chamfort (1741-1794), "ranzösischer Schriftsteller der Aufklärung und Revolution ("Krieg den Palästen, Friede den Hütten")

"Was hilft's nach dem Applaus der Welt
mit vorgebundener Maske schielen?
Da der allein nie aus der Rolle fällt,
der immer wagt, sich selbst zu spielen"

Paul Heyse (1830-1914), deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger 1910

"Sei vorsichtig gegen diejenigen, die zu lebhaft mit Worten und Empfindungen spielen; sie suchen dadurch die wahren Vorgänge ihres Innern, ihre Gedanken zu verdecken."
Heinrich Martin Jaenicke (1818-1872), deutscher Schriftsteller

 

Spielen und Lernen

"Aber was heißt denn ein bloßes Spiel, nachdem wir wissen, daß unter allen Zuständen des Menschen gerade das Spiel und nur das Spiel es ist, was ihn vollständig macht und seine doppelte Natur auf einmal entfaltet?"
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Arzt, Historiker

"Mein Spielen ist Lernen, mein Lernen ist Spielen."
Hieronymus Simons van Alphen (1665-1742), deutscher, reformierter Theologe

"Spielen ist experimentieren mit dem Zufall."
Novalis (1772-1801), deutscher Schriftsteller, Frühromantik

"Man gewöhne die Kinder, mitten in ihren Spielen, ohne Murren sich zu Geschäften abrufen zu lassen."
Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), französischer Schriftsteller, Wegbereiter der französischen Revolution

"Das beste zum Spielen für ein Kind ist ein anderes Kind."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Während des Spiels stellen sich Ideen von selbst ein und bringen weitere Ideen hervor."
Edward de Bono (*1933), britischer Mediziner, Kognitionswissenschaftler, Schriftsteller

"Ich rede nicht gern mit Leuten, die stets meiner Meinung sind. Eine Zeit lang macht es Spaß, mit einem Echo zu spielen, auf die Dauer aber ermüdet es."
Thomas Carlyle (1795-1881), schottischer Philosoph, Historiker

"Den größten Vorteil, den man meines Wissens in der Welt davon hat, für geistreich zu gelten, ist, daß es einem um so größere Freiheiten gibt, den Hanswurst zu spielen."
Alexander Pope (1688-1744), englischer Schriftsteller in der Frühzeit der Aufklärung

"Das Spiel des Kindes ist ein Zeichen von guter Anlage."
Quintilian (um 35-96 n. Chr.), römischer Lehrer und Rhetoriker

"Wer dem Spiel zusieht, der kann es am besten."
Christoph Lehmann (1579-1639), deutscher Schriftsteller und Stadtschreiber in Speyer

 

Spielen und Ernst

"Das Spiel ist ein Ausruhen, und die Menschen bedürfen, da sie nicht immer tätig sein können, des Ausruhens."
Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph und Naturforscher

"Spiele, damit du ernst sein kannst."
Anacharsis (um 600 v. Chr.), griechischer Philosoph, Vorsokratiker

"Spiel und Scherz darf man genießen, aber gleichsam wie den Schlaf und die übrigen Erholungen dann, wenn wir bedeutende und ernste Dinge genug getan haben."
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.), römischer Politiker

"Nur das Gewissen ist ernsthaft, alle anderen Kräfte spielen."
Jean Paul (1763-1825), Schriftsteller

"Ernst sei in den Spielen unserer Kinder, damit sie den Ernst froh und leicht wie in den Spielen üben."
Quintilian (um 30-96), römischer Lehrer und Rhetoriker

"Der ernsteste Stoff muß so behandelt werden, daß wir die Fähigkeit behalten, ihn unmittelbar mit dem leichtesten Spiele zu vertauschen."
Friedrich Schiller (1759-1805), 22. Brief, Schriftsteller

"Das ist ewige Jugend, daß immer Kräfte genug im Spiel sind, und wir uns ganz erhalten in Lust und Arbeit."
Friedrich Hölderlin (1770-1843), Dichter

"Ich 'spiele' Schach im wahrsten Sinne des Wortes, während die anderen, die wirklichen Schachspieler, Schach 'ernsten', um ein verwegenes neues Wort in die deutsche Sprache einzuführen."
Stefan Zweig (1881-1942), Autor der "Schachnovelle"

"Ernst ist Nichtspiel und nichts anderes."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Philidor konnte sechs Schachpartien zugleich spielen, und er gewann sie alle. Doch das waren hölzerne Figruren, die stille stehen, bis man sie bewegt. Wer aber mit Menschen spielt, verliert gewiss, wenn er mehrere Spiele gleichzeitig verfolgt."
Ludwig Börne (1786-1837), deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker

"Die Kunst mag ein Spiel sein, aber sie ist ein ernstes Spiel."
Caspar David Friedrich (1774-1840), deutscher Maler der Frühromantik


Spiele der Kinder

"Dem versunken spielenden Kind sollten wir mit der gleichen Achtung begegnen, wie dem Erwachsenen, der mit Hingabe in seine Arbeit vertieft ist."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Halte die Spiele der Kinder heilig und störe sie nicht. Denn in ihnen ist weder Torheit noch Müßiggang."
Frank Wedekind (1864-1918), Schriftsteller und Schauspieler

"Die Spiele bei Kindern sollten nicht ihr Zeitvertreib, sondern ihre Arbeit sein, damit in ihren männlichen Jahren die Arbeit ihnen so leicht wie Spielen würde."
Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere
(1741-1796), Schriftsteller

"Wenn die Liebe mit unerfahrenen Kindern ihr Spiel zu spielen versteht, dann können wir an diesen Kindern Verstand und Klugheit finden."
Gottfried von Straßburg (gestorben um 1215), deutscher Dichter

"Gönne dem Knaben zu spielen, in wilder Begierde zu toben:
Nur die gesättigte Kraft kehrt zur Anmut zurück."

Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Schriftsteller

"Im echten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen. Auf, ihr Frauen, so entdeckt mir doch das Kind im Manne."
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph

"Die Deutschen sind die Greise von Europa, die Engländer die Männer; die Franzosen die Kinder, und ich mag gern mit Kindern spielen."
Voltaire (1694-1778), französischer Philosoph der Aufklärung

"Niemals sollte man irgendein Spiel, das Kinder sich ausgedacht haben, verachten oder belachen, sondern ihnen immer vollen Ernst entgegenbringen. Bedenke doch, sie sind Erfinder! Sie bekunden sich in ihren Spielen als freie, denkende Geister."
Heinrich Lhotzky (1859-1930), deutscher Schriftsteller und Theologe, Herrenhuter Brüdergemeinde

"Der Mensch, der nicht mehr spielen kann, ist kein Kind mehr, und solchen Leuten muß man immer mißtrauen. Immer nur eingespannt sein: da wird der Mensch leicht ameisenhaft, und die Tätigkeit dieser Tierchen besteht in Arbeiten, Beißen und Giftspritzen."
Michael Horatczuk (1909-1977), österreichischer Theologe

"Das Spiel ist der Weg des Kindes zur Erkenntnis der Welt."
Maxim Gorki (1868-1936), russischer Schriftsteller

"Wir bleiben immer Kinder, und so klug wir auch werden mögen, wir behalten immer die Lust, mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen."
Wilhelm Raabe (1831-1910), deutscher Schriftsteller

 

Spiele und Regeln

"Mit einem Menschen, der nur Trümpfe hat, kann man nicht Karten spielen."
Friedrich Hebbel (1813-1863), Lyriker

"Wenn alle die erste Geige spielen wollen, kommt kein Orchester zusammen."
Robert Schumann (1810-1856), Komponist

"Weil der Amtsrichter nicht allein Skat spielen kann, braucht ein Amtsgericht zwei Referendare."
Theodor Fontane (1819-1898), Schriftsteller, Journalist

"Auch das Spiel hat seine soziale Bedeutung und Wert, wie die Erholung, Ausspannung und das Vergnügen, und selbst gegen das Spielen um Geld läßt sich nichts einwenden, wenn es sich innerhalb der richtigen Grenzen hält."
Rudolf von Jhering (1818-1892), deutscher Rechtswissenschaftler

 

Das Leben als Spiel

"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen."
Arthur Schopenhauer (1788-1860), Philosoph

"Das Leben ist ein Spiel, wie alle Spiele sind:
Wer's nicht versteht, verliert,
Und wer's versteht, gewinnt."

Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803), Dichter

"Wie müssen lernen, die Komödie zu Ende zu spielen. Wir müssen das Unglück müde machen."
Charles Dickens (1812-1870), englischer Schriftsteller

"Was für eine Komödie wäre diese Welt, wenn man nicht selbst darin eine Rolle spielen müsste."
Denis Diderot (1713-1784), französischer Schriftsteller und Philosoph

"Selbst das eigene Leben ist nur ein Schauspiel. Jeder muss seine Rolle gut spielen, gleichgültig, was für eine es ist."
Francisco de Quevedo (1580-1645), spanischer Schriftsteller und Satiriker

"Das Leben besteht nicht daraus, gute Karten zu haben, sondern mit denen, die Du hast, gut zu spielen."
Josh Billings (1818-1885), amerikanischer Schriftsteller

"Frauen spielen mit ihrer Schönheit wie die Kinder mit einem Messer; sie verwunden sich schließlich selbst."
Victor Hugo (1802-1885), französischer Schriftsteller

"Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg und lehrt sie mit dem eigenen Leid zu spielen."
Anselm Feuerbach (1829-1880), deutscher Maler

"Das Leben hat nur einen wirklichen Reiz, das ist der Reiz des Spieles; aber nur, wenn es uns gleichgültig ist, ob wir verlieren oder gewinnen."
Charles Baudelaire (1821-1867), französischer Schriftsteller, Lyriker

"In jedem sittlichen Bewußtsein, das in der Anerkennung von Gerechtigkiet und Gnade gegründet ist, kommt die Frage, ob Spiel oder Ernst, die bis zuletzt unlösbar blieb, für immer zum Schweigen."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Das Schicksal spielt mit denen, die Schicksal spielen wollen."
August Strindberg (1849-1912), schwedischer Schriftsteller und Künstler

 

Spielen und Religion

"Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lässig lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken."
Thomas von Aquin (1225-1274), italienischer, katholischer Theologe

"Die Religion kann eine Leidenschaft werden wie jede andere, und zwar eine Leidenschaft, mit der man nicht spielen darf."
Alexandre Vinet (1797-1847), Schweizer reformierter Theologe

"Frömmigkeit kommt aus dem Hang, um welchen Preis auch immer eine Rolle in der Welt zu spielen."
Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689-1755), französischer Schriftsteller und Philosoph der Aufklärung

"Spielen ist keine Trägheit, es ist vielmehr höchste Kraft."
Peter Lippert (1879-1936), Theologe

"Im Spiel 'spielt' etwas mit, was über den unmittelbaren Drang nach Lebensbehauptung hinausgeht und in die Lebensbewältigung einen Sinn hineinlegt. - Das Spiel läßt sich nicht verneinen. Nahezu alles Abstrakte kann man leugnen: Recht, Schönheit, Wahrheit, Güte, Geist, Gott! Den Ernst kann man leugnen, das Spiel nicht. Mit dem Spiel aber erkennt man, ob man will oder nicht, den Geist."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Wer sähe nicht, wenn er die Geschichte der Kirche durchläuft, daß sie Menschenwerk ist! Welch eine erbärmliche Rolle läßt man Gott darin spielen."
Friedrich II. der Große (1712-1786), preußischer König, "Der alte Fritz"

"Wir sind die Boten des Allmächtigen, zu einem bestimmten Zweck auf diese Erde gesandt. Wir haben einen Platz in seinem Weltenplan auszufüllen, haben auf der Bühne des Lebens eine Rolle zu spielen und müssen sie spielen als Mensch ein Kind des Königs der Könige."
Orison Swett Marden (1848-1924), amerikanischer Hotelier und Autor

 

Machtspiele

"Man muss auf dieser Welt den Gefälligen spielen! Viel versprechen und nichts halten! So will es die Welt!"
Napoleon Bonaparte I. (1769-1821)

"Für Machtspiele gibt es keine Regeln und keine Schiedsrichter."
Siegfried Wache (*1951)

 

Wirtschaftsspiele


"Der Rücken der Arbeiter ist der selbstlose grüne Tisch, auf dem die Unternehmer und Spekulanten das Glücksspiel spielen, zu dem die heutige Produktion geworden ist."
Ferdinand Lassalle (1825-1864), sozialistischer Politiker, Wortführer der deutschen Arbeiterbewegung

 

__________________________________________________________________________________

Fehlt Dir ein Zitat? Fehlt ein passender Spruch, ein Aphorismus? Was hast Du entdeckt, was wir hier aufnehmen sollten? Nimm gerne Kontakt auf :)
Danke!
__________________________________________________________________________________