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Zitate zum Spielen

Zum Thema "Spiel" und "Spielen" haben sich zahlreiche kluge Denker geäußert. Die Zitate und Aphorismen, Sprüche und Weisheiten zeigen das weite Spektrum des Spielens.

 

 

Zitat

Spielen als Grundphänomen des Menschen


"Denn, um es endlich einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Arzt, Historiker; Mehr Infos: Hier.

"Aber was heißt denn ein bloßes Spiel, nachdem wir wissen, dass unter allen Zuständen des Menschen gerade das Spiel und nur das Spiel es ist, was ihn vollständig macht und seine doppelte Natur auf einmal entfaltet?"
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Arzt, Historiker; Mehr Infos: Hier.

"Wir spielen alle, wer es weiß, ist klug."
Arthur Schnitzler (1862-1931), Schriftsteller

"Spieler sind wir doch alle."
Richard von Weizsäcker (1920-2015), deutscher Bundespräsident 1984-1994

"Brot und Spiele braucht der Mensch: Brot, um zu wachsen, Spiel, um diese Existenz zu erleben."
Frederik Johannes Jacobus Buytendijk (1887-1974), niederländischer Biologe, Physiologe, Sportmediziner

"Spiel ist geistige oder körperliche Tätigkeit, die keinen unmittelbaren praktischen Zweck verfolgt und deren einziger Beweggrund die Freude an ihr selbst ist."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Die Quelle alles Guten liegt im Spiel."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Spiel ist das reinste geistige Erzeugnis des Menschen auf dieser Stufe und zugleich das Vorbild und Nachbild des gesamten Menschenlebens, ... es gebiert darum Freude, Freiheit, Zufriedenheit, Ruhe in sich und außer sich, Frieden mit der Welt."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Zuweilen auch lache ich, mache Spaß, spiele, bin Mensch."
Plinius der Jüngere (61-113), Anwalt und Senator

"Das Spiel schenke uns Freude und Erholung."
Thomas von Aquin (1225-1274), italienischer, katholischer Theologe

"Spiel ist notwendig zur Führung eines menschlichen Lebens."
Thomas von Aquin (1225-1274), italienischer, katholischer Theologe

"Spielen ist dem Menschen innewohnendes Prinzip."
Edmund Burke (1729-1797), irisch-englischer Politiker und Schriftsteller

"Spiele, damit du ernst sein kannst! Das Spiel ist ein Ausruhen, und die Menschen bedürfen, da sie nicht immer tätig sein können, des Ausruhens."
Anacharsis (um 600-550 v. Chr.), Philosoph

"Wenn nicht Spiel und Scherz ein natürliches Vergnügen enthielten, würde nicht eine so heftige Begierde der Menschen nach ihnen streben."
Seneca (1-65 n. Chr.), römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher

"Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen."
Oliver Wendell Holmes, Sr. (1809-1894), Arzt und Schriftsteller

"Wenn ich mit meiner Katze spiele, bin ich nie ganz sicher, ob nicht ich ihr Zeitvertreib bin."
Michel de Montaigne (1533-1592), Philosoph

Spielmittel, Spielsteine, Brettspiele, Zitate, Aphorismen, Sprüche


"Der Mensch ist nur dann an Leib und Seele gesund, wenn ihm alle seine Verrrichtungen, geistige und körperliche, zum Spiele werden."

Christoph Martin Wieland (1733-1813), Dichter

"Ich bin zu alt, um nur zu spielen,
Zu jung, um ohne Wunsch zu sein."

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Naturforscher, Schriftsteller und Dichter

"Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen."
Henrik Ibsen (1828-1906), norwegischer Dramatiker und Lyriker

"Wollen heißt Mut haben und sich einer Schwierigkeit aussetzen; sich derart vorwagen heißt das Glück versuchen, also spielen."
Stendhal, Marie-Henri Beyle (1783-1842), französischer Schriftsteller

"Spannst Du eine Saite zu stark, wird sie reißen.
Spannst Du sie zu schwach, kannst Du nicht auf ihr spielen."

Buddha (563-483 v. Chr.)

"Wir gleichen den Lämmern, die auf der Wiese spielen, während der Metzger schon eines und das andere von ihnen mit den Augen auswählt."
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph

"Arbeit, Gebet, Mahl, Schlaf, Spiel: das sind die fünf Finger unserer Lebenshand."
William Shakespeare (1564-1616), englischer Dramatiker und Schauspieler

"Freude, Freiheit, Zufriedenheit in sich und außer sich, das ist das Spiel."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Das Spiel ist Schlüssel zur Außenwelt und Wecker der Innenwelt."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Spielen, Spiel ist die höchste Stufe der Kindesentwicklung, der Menschheitsentwicklung dieser Zeit, denn es ist frei tätige Darstellung des Inneren, die Darstellung des Inneren aus Notwendigkeit und Bedürfnis des Inneren selbst..."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Spiele bringen uns, wenn wir sie am meisten benötigen, Gesellschafter für unsere Einsamkeit."
al-Mu'tazz (847-869), 13. Kalif von Bagdad

"Das Spiel ist die erste Poesie des Menschen. (Essen und Trinken ist seine Prosa)"
Jean Paul (1763-1825), deutscher Schriftsteller

"Poetischer Schein ist Spiel der Vorstellungen und Spiel ist Schein von Handlungen."
Friedrich von Schlegel (1772-1829), deutscher Kulturphilisoph, Mitbegründer der Romantik

"Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib."
Voltaire (1694-1778), französischer Philosoph und Schriftsteller der Aufklärung

"Krieg ist das einzige Spiel wo beide Parteien verlieren."
Walter Scott (1771-1832), schottischer Schriftsteller und Verleger, Begründer des Geschichtsromans

"Es geht darum, alle Erscheinungen als Spiel zu begreifen."
Dalai Lama, buddhistischer Mönch Tensin Gyatso (*1935), 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter

"Das Spiel muss dem Körper und/oder der Seele Gewinn bringen."
John Locke (1632-1704), englischer Philosoph und Arzt

"Solange der Mensch spielt, ist er frei."
Friedrich Carl Maria Sieburg (1893-1964), deutscher Literaturkritiker

"Es ist in der Tat ein Charakteristikum des Spiels, dass es keinen Reichtum und kein Werk hervor bringt. Dadurch unterscheidet es sich von der Arbeit und der Kunst."
Roger Caillois (1913-1978), französischer Soziolge. Mehr Infos: Hier.

 

Rollen spielen

"Welche Rolle wir aber selbst spielen wollen, ist abhängig von unserem Willen."
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Ch.), römischer Politiker

"Wie jeder Tor mit Worten spielen kann."
William Shakespeare (1564-1616), Dramatiker, Lyriker

"Der Verstand kann nicht lange die Rolle des Herzens spielen."
Francois de la Rochefoucauld (1613-1680), Literat

"Sei nicht feiger als die Kinder! Wenn es dir angezeigt erscheint, sage: 'Ich spiele nicht mehr mit.'"
Epiktet (um 50-138), Philosoph

"Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben."
Oscar Wilde (1854-1900), Schriftsteller

"Die Aufgabe ist, die Rolle, die dir zuerteilt wurde, gut zu spielen; die Auswahl der Rolle steht einem anderen zu."
Epiktet (um 50-138 n. Chr.), antiker Philosoph

"Mein wahres Sein hängt nicht von der Rolle ab, die ich unter den Erscheinungen spiele, sondern von der Art, wie ich sie spiele."
Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Philosoph

"Könnten die Schauspieler im Theater so gut Komödie spielen wie jene im Leben, ihr Genie wäre unbezahlbar."
Emanuel Wertheimer (1846-1916), ungarisch-deutscher Schriftsteller

"Man mag sich noch so sehr verkleiden und diese oder jene Rolle spielen, man ist als Mensch geboren und man stirbt als Mensch."
Maxim Gorki (1868-1936), russischer Schriftsteller

"Man kann unmöglich in einer Welt leben, ohne von Zeit zu Zeit Komödie zu spielen. Es nur im Notfall zu tun, unterscheidet den anständigen vom unanständigen Menschen."
Nicolas Chamfort (1741-1794), "ranzösischer Schriftsteller der Aufklärung und Revolution ("Krieg den Palästen, Friede den Hütten")

"Was hilft's nach dem Applaus der Welt
mit vorgebundener Maske schielen?
Da der allein nie aus der Rolle fällt,
der immer wagt, sich selbst zu spielen"

Paul Heyse (1830-1914), deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger 1910

"Sei vorsichtig gegen diejenigen, die zu lebhaft mit Worten und Empfindungen spielen; sie suchen dadurch die wahren Vorgänge ihres Innern, ihre Gedanken zu verdecken."
Heinrich Martin Jaenicke (1818-1872), deutscher Schriftsteller

"Das Spiel verschafft dem Menschen die Möglichkeit, über einen unbesiegbaren oder sehr starken Gegner einen - zumindest - fiktiven Sieg zu erringen. Dies bestimmt sowohl die magische Bedeutung, aber auch eine sehr wichtige psychologisch-erzieherische Funktion des Spiels: Es hilft nämlich, die Furcht vor ähnlichen Situationen zu überwinden, und es bildet die für das praktische Handeln notwendige Emotionalstruktur aus."
Juri Michailowitsch Lotman (1922-1993), russischer Literaturwissenschaftler und Semiotiker

"Spielerische Handlungen und Spielhandlungen sind andere Hintergrundfaktoren für die Genese des Ich."
Georg Herbert Mead (1863-1931),US-amerikanischer Philosoph und Sozialpsychologe

"Gesellschaftsspiele sind deshalb immer auch Spiele mit denen "Gesellschaft" gespielt wird."
Moore/Anderson 1976

"Je komplexer die kulturellen Beziehungen, je offener die Erwachsenenrolle und je pluralisierter die Wertorientierung, desto mehr ist häufiges und reichhaltiges Spiel unter den Kindern zu beobachten."
Hein Retter (*1937), deutscher Erziehungswissenschaftler

"Die Ideen und Interessen der in einer Gesellschaftsordnung jeweils herrschenden Klasse, die auch die herrschenden Erziehungsziele in der Jugend sind, lassen sich ... im Spielzeug nachweisen."
Erwin Andrä (*1921), deutscher Formgestalter, Produktdesigner

"Das ist die Aufgabe des Spielzeugs: Es will das Kind auf seine Weise offen und bereit machen für die Gesamtheit des Lebens und die Kultur seiner Zeit."
Hans-Friedrich Geist (1901-1978), deutscher Kunsterzieher und Alfred Mahlau (1894-1967), deutscher Mahler, Grafiker (z.B. Logo Niederegger Marzipan, Lübeck), Hochschullehrer

 

Spielen und Lernen

"Aber was heißt denn ein bloßes Spiel, nachdem wir wissen, daß unter allen Zuständen des Menschen gerade das Spiel und nur das Spiel es ist, was ihn vollständig macht und seine doppelte Natur auf einmal entfaltet?"
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Arzt, Historiker

"Mein Spielen ist Lernen, mein Lernen ist Spielen."
Hieronymus Simons van Alphen (1665-1742), deutscher, reformierter Theologe

"Spielen ist experimentieren mit dem Zufall."
Novalis (1772-1801), deutscher Schriftsteller, Frühromantik

"Man gewöhne die Kinder, mitten in ihren Spielen, ohne Murren sich zu Geschäften abrufen zu lassen."
Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), französischer Schriftsteller, Wegbereiter der französischen Revolution

"Das beste zum Spielen für ein Kind ist ein anderes Kind."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Spiel ist die früheste Form der geistigen Bildung. Durch das Spiel wird die Welt entdeckt und erobert."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Während des Spiels stellen sich Ideen von selbst ein und bringen weitere Ideen hervor."
Edward de Bono (*1933), britischer Mediziner, Kognitionswissenschaftler, Schriftsteller

"Beim Spiel kann man Spieltrieb befriedigen, aber auch Analysefähigkeit, strukturelles Denken, Raumgefühl, Kombinationsgabe, Vorstellungsvermögen, Gedächtnis, Ausdauer und Geduld schulen."
Rüdiger Thiele (*1943), deutscher Mahtematiker

"Ich rede nicht gern mit Leuten, die stets meiner Meinung sind. Eine Zeit lang macht es Spaß, mit einem Echo zu spielen, auf die Dauer aber ermüdet es."
Thomas Carlyle (1795-1881), schottischer Philosoph, Historiker

"Den größten Vorteil, den man meines Wissens in der Welt davon hat, für geistreich zu gelten, ist, daß es einem um so größere Freiheiten gibt, den Hanswurst zu spielen."
Alexander Pope (1688-1744), englischer Schriftsteller in der Frühzeit der Aufklärung

"Das Spiel des Kindes ist ein Zeichen von guter Anlage."
Quintilian (um 35-96 n. Chr.), römischer Lehrer und Rhetoriker

"Wer dem Spiel zusieht, der kann es am besten."
Christoph Lehmann (1579-1639), deutscher Schriftsteller und Stadtschreiber in Speyer

"Man kann die... Auffassung vom Spiel dahingehend zusammenfassen, dass das eigentliche Spielen in erster Linie und vor allem ein Erkenntnisprozess ist."
Brian Sutton-Smith (1924-2015), neuseeländischer-amerikanischer Spieltheoretiker. Mehr Infos: Hier.

"Kinder sollen Spielzeug selbst herstellen oder es wenigstens versuchen und sich darum kümmern. Dies wird sie daran gewöhnen, was sie brauchen, von sich selbst und ihren eigenen Bemühungen zu erwarten; sie lernen dabei Mäßigung in ihren Wünschen, Fleiss, Geschäftigkeit, Nachdenken, Findigkeit und Sparsamkeit."
John Locke (1632-1704), englischer Philosoph und Arzt

"Kinder nehmen, wie ihr beobachten könnt, reichliche Anstrengungen auf sich, um manche Spiele zu lernen, welchen sie, wären sie ihnen befohlen, als Pflicht und Geschäft verabscheuen würden."
John Locke (1632-1704), englischer Philosoph und Arzt

"..., dass die Spiele auf den Charakter merklich Einfluss haben werden, dass sie daher zu den Erziehungsmitteln ganzer Nationen gehören ..."
Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839), deutscher Pädagoge, mehr Infos zu ihm: Hier.

"Ebenso lässt sich aus den Spielen auf den Charakter eines Volkes schliessen."
Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839), deutscher Pädagoge, mehr Infos zu ihm: Hier.

"Die Art, wie und womit ein Kind spielt, - so heißt es von alters her - offenbare nicht nur seinen Charakter, sondern forme ihn auch."
Hans Scheuerl (1919-2004), deutscher Erziehungswissenschaftler

"Spiel ist eine Beschäftigung, die für sich selbst angenehm ist."
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph

"Der Unterricht bedarf der Strenge, er darf nicht zum Spiel ausarten."
Lü Buwei (um 300 v. Chr. - 235 v. Chr.), chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph

 

Spielen und Ernst

"Festhalten müsst ihr ... an einem Hauptgesetz: Zuschwörend einem Ernst, der den Musen nicht feind ist, und jenem Spiel, das dem Ernst verwandt ist."
Platon (427-347 v. Chr.), griechischer Philosoph

"Das Spiel ist ein Ausruhen, und die Menschen bedürfen, da sie nicht immer tätig sein können, des Ausruhens."
Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph und Naturforscher

"Das Spiel ist so notwendig für das menschliche Leben, wie das Ausruhen."
Thomas von Aquin (1225-1274), italienischer Theologe und Philosoph

"Spiele, damit du ernst sein kannst."
Anacharsis (um 600 v. Chr.), griechischer Philosoph, Vorsokratiker

"Spiel und Scherz darf man genießen, aber gleichsam wie den Schlaf und die übrigen Erholungen dann, wenn wir bedeutende und ernste Dinge genug getan haben."
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.), römischer Politiker

"Das Menschenleben ist aus Ernst und Spiel zusammengesetzt, und der Weiseste und Glücklichste verdient nur derjenige genannt zu werden, der sich zwischen beiden im Gleichgewicht zu bewegen versteht."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter und Naturforscher

"Freuet euch des wahren Scheins und des ernsten Spieles. Nichts Lebendiges ist Eins. Jedes ist ein Vieles."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter und Naturforscher

"Nur das Gewissen ist ernsthaft, alle anderen Kräfte spielen."
Jean Paul (1763-1825), Schriftsteller

"Ernst sei in den Spielen unserer Kinder, damit sie den Ernst froh und leicht wie in den Spielen üben."
Quintilian (um 30-96), römischer Lehrer und Rhetoriker

"Der ernsteste Stoff muß so behandelt werden, daß wir die Fähigkeit behalten, ihn unmittelbar mit dem leichtesten Spiele zu vertauschen."
Friedrich Schiller (1759-1805), 22. Brief, Schriftsteller

"Das ist ewige Jugend, daß immer Kräfte genug im Spiel sind, und wir uns ganz erhalten in Lust und Arbeit."
Friedrich Hölderlin (1770-1843), Dichter

"Ich 'spiele' Schach im wahrsten Sinne des Wortes, während die anderen, die wirklichen Schachspieler, Schach 'ernsten', um ein verwegenes neues Wort in die deutsche Sprache einzuführen."
Stefan Zweig (1881-1942), Autor der "Schachnovelle"

"Ernst ist Nichtspiel und nichts anderes."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Spiel ist geistige und körperliche Tätigkeit, die keinen unmittelbaren praktischen Zweck verfolgt und deren einziger Beweggrund die Freude an ihr selbst ist."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Philidor konnte sechs Schachpartien zugleich spielen, und er gewann sie alle. Doch das waren hölzerne Figruren, die stille stehen, bis man sie bewegt. Wer aber mit Menschen spielt, verliert gewiss, wenn er mehrere Spiele gleichzeitig verfolgt."
Ludwig Börne (1786-1837), deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker

"Die Kunst mag ein Spiel sein, aber sie ist ein ernstes Spiel."
Caspar David Friedrich (1774-1840), deutscher Maler der Frühromantik

"Jeder, der Spiele nur für Spielerei hält und die Arbeit zu ernst nimmt, hat von beidem wenig begriffen."
Heinrich Heine (1797-1856), deutscher Dichter und Schriftsteller

"Spiele verbreiten im jugendlichen Kreis Heiterkeit und Freude, Lust und Gelächter. Wären alle Menschen stets lustig und vergnügt, sicher würde nicht so viel Böses geschehen."
Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839), deutscher Pädagoge, mehr Infos zu ihm: Hier.

"Spiele sind eine merkwürdige Sache: Einmal erscheinen sie als Randphänomene und nutzlose Überflüssigkeit, mit denen man Langeweile verscheucht; ein andermal als erregende, faszinierende, Leidenschaften aufstachelnde Ereignisse, in deren Bann mancher Spieler alles auf eine Karte setzt bis zur Gefährdung der eigenen Existenz."
Hans Scheuerl (1919-2004), deutscher Erziehungswissenschaftler

"Das Spiel ist das einzige, was Männer wirklich ernst nehmen. Deshalb sind Spielregeln älter als alle Gesetze der Welt."
Peter Baum (1897-1975), deutscher Literaturwissenschaftler

"Kinder lieben das Spiel wegen der Abwechslung und Mannigfaltigkeit, die damit verknüpft sind. Sie würden die Arbeit ebenso sehr lieben, wenn man ihnen diesselbe in dieser Hinsicht ebenso reizend zu machen wüsste."
Ernst Christian Trapp (1745-1818), deutscher Pädagoge

"Das Spiel ... ist ... nicht Spielerei, es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung, pflege, nähre es, Mutter, schütze, behüte es, Vater!"
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Der spielende Mensch ist zunächst ein Mensch der ernsten Heiterkeit."
Hugo Rahner (1900-1968), deutscher kathololischer Theologe

"Man kann beschäftigt sein im Spiel, das nennt man in der Muße beschäftigt sein; aber man kann auch beschäftigt sein im Zwang, und das nennt man Arbeiten."
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph der Aufklärung (Preußen)

"Im Spiel aber befreien wir uns von dem harten Zwange des Müssens."
Karl Groos (1861-1946), deutscher Philosoph und Psychologe

"Das Spiel der Kinder ist Arbeit."
Brian Sutton-Smith (1924-2015), neuseeländischer-amerikanischer Spieltheoretiker. Mehr Infos: Hier.

"In der Moderne hat der Mensch die Gewichtung von Spiel und Arbeit umgekehrt. Spiel wird in der kulturellen Wirtschaft genauso wichtig, wie es die Arbeit in der industriellen Wirtschaft gewesen war."
Jeremy Rifkin (*1945), US-amerikanischer Ökonom und Visionär einer Wasserstoffwirtschaft

"Das Kind, das nicht spielt, ist kein Kind, aber der Mann, der nicht spielt, hat für immer das Kind verloren, das in ihm lebte und das ihm arg fehlen wird."
Pablo Neruda (1904-1973), chilenischer Dichter und Schriftsteller


Spiele der Kinder

Ludologie, Faszination Spiel, Kinder, Mädchen, Freude, Spielgesicht

"Dem versunken spielenden Kind sollten wir mit der gleichen Achtung begegnen, wie dem Erwachsenen, der mit Hingabe in seine Arbeit vertieft ist."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Das Spiel, recht erkannt und recht gepflegt, öffnet dem Kinde den Blick in die Welten, für die es erzogen werden soll, und entwickelt es dafür."
Friedrich Fröbel (1782-1852), deutscher Reformpädagoge, Begründer des Kindergartens

"Halte die Spiele der Kinder heilig und störe sie nicht. Denn in ihnen ist weder Torheit noch Müßiggang."
Frank Wedekind (1864-1918), Schriftsteller und Schauspieler

"Die Spiele bei Kindern sollten nicht ihr Zeitvertreib, sondern ihre Arbeit sein, damit in ihren männlichen Jahren die Arbeit ihnen so leicht wie Spielen würde."
Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere
(1741-1796), Schriftsteller

"Wenn die Liebe mit unerfahrenen Kindern ihr Spiel zu spielen versteht, dann können wir an diesen Kindern Verstand und Klugheit finden."
Gottfried von Straßburg (gestorben um 1215), deutscher Dichter

"Gönne dem Knaben zu spielen, in wilder Begierde zu toben:
Nur die gesättigte Kraft kehrt zur Anmut zurück."

Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Schriftsteller

"Es scheint mir viel mehr, dass der Vater der Natur, der ebenso gütig als weise ist, Kindern den Spieltrieb darum so reichlich gegeben habe, damit die Kräfte und Anlagen ihres Geistes und Körpers sich desto leichter und schneller entwickeln, und sie dabei sogleich das für sie mögliche Maß an Freude geniessen mögen."
Ernst Christian Trapp (1745-1818), deutscher Pädagoge

"Beim Spielen strengen die Kinder auch ihren Geist an. Sie erfinden, ändern, bessern, prüfen, ventilieren ihre eigene und ihrer Spielkameraden Ideen; wenn also ein Kind mit Eifer spielt, so nehme ich das ziemlich sicher für ein Zeichen, dass es Geisteskräfte hat, und sie anzustrengen liebt..."
Ernst Christian Trapp (1745-1818), deutscher Pädagoge

"Im echten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen. Auf, ihr Frauen, so entdeckt mir doch das Kind im Manne."
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph

"Die Deutschen sind die Greise von Europa, die Engländer die Männer; die Franzosen die Kinder, und ich mag gern mit Kindern spielen."
Voltaire (1694-1778), französischer Philosoph der Aufklärung

"Niemals sollte man irgendein Spiel, das Kinder sich ausgedacht haben, verachten oder belachen, sondern ihnen immer vollen Ernst entgegenbringen. Bedenke doch, sie sind Erfinder! Sie bekunden sich in ihren Spielen als freie, denkende Geister."
Heinrich Lhotzky (1859-1930), deutscher Schriftsteller und Theologe, Herrenhuter Brüdergemeinde

"Der Mensch, der nicht mehr spielen kann, ist kein Kind mehr, und solchen Leuten muß man immer mißtrauen. Immer nur eingespannt sein: da wird der Mensch leicht ameisenhaft, und die Tätigkeit dieser Tierchen besteht in Arbeiten, Beißen und Giftspritzen."
Michael Horatczuk (1909-1977), österreichischer Theologe

"Das Spiel ist der Weg des Kindes zur Erkenntnis der Welt."
Maxim Gorki (1868-1936), russischer Schriftsteller

"Wir bleiben immer Kinder, und so klug wir auch werden mögen, wir behalten immer die Lust, mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen."
Wilhelm Raabe (1831-1910), deutscher Schriftsteller

"Das Recht des Kindes auf Spiel ist nicht nur ein Recht auf Erholung und Übung, sondern ein Recht auf Lebensfülle schlechthin; Spiel und Heiterkeit gehören zur Harmonie des menschlichen Wesens."
Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839), deutscher Pädagoge, mehr Infos zu ihm: Hier.

"Das Spielzeug ist ein lebensnotwendiges Gut."
Hans-Friedrich Geist (1901-1978), deutscher Kunsterzieher und Alfred Mahlau (1894-1967), deutscher Mahler, Grafiker (z.B. Logo Niederegger Marzipan, Lübeck), Hochschullehrer

"... kurz, spielen heißt für das Kind, sich groß zeigen wollen."
Jean Chateau (1908-1990), französischer Psychologe

"Alle Größe des Menschen ist im Keim angelegt, in den Spielen seiner ersten Jahre."
Jean Chateau (1908-1990), französischer Psychologe

"Während des Spielens wird die Notwendigkeit der sozialen Kommunikation für Kinder deutlich."
Rimmert van der Kooij (?-2008), niederländischer Sozialpsychologe und Pädagoge

"... das Spiel schafft einen Raum der nächsten Entwicklung des Kindes. Im Spiel realisiert sich das Kind immer oberhalb der eigenen mittleren Größe, oberhalb seines Alltagsverhaltens."
Lew Semjonowitsch Wygotski (1896-1934), russischer Psychologe

"Beschränktheit der äußeren Mittel, ja sogar Armut, wecken nirgends so wie in der Spielwelt des Kindes lebendige Kräfte."
Carl Braig (1833-1923), deutscher katholischer Theologe und Philosoph

"Die Lebensfülle des im Spiel voll ausgekosteten Augenblicks hat im kindlichen Leben ihr Eigenrecht gegenüber der Zukunft."
Hans Scheuerl (1919-2004), deutscher Erziehungswissenschaftler

"Der Zweck der Erziehung ist, die Kinder dem Spiel des Zufalls zu entreißen."
Johann Friedrich Herbart (1776-1841), deutscher Pädagoge und Philosoph

 

Spiele und Regeln

"Mit einem Menschen, der nur Trümpfe hat, kann man nicht Karten spielen."
Friedrich Hebbel (1813-1863), Lyriker

"Wenn alle die erste Geige spielen wollen, kommt kein Orchester zusammen."
Robert Schumann (1810-1856), Komponist

"Weil der Amtsrichter nicht allein Skat spielen kann, braucht ein Amtsgericht zwei Referendare."
Theodor Fontane (1819-1898), Schriftsteller, Journalist

"Auch das Spiel hat seine soziale Bedeutung und Wert, wie die Erholung, Ausspannung und das Vergnügen, und selbst gegen das Spielen um Geld läßt sich nichts einwenden, wenn es sich innerhalb der richtigen Grenzen hält."
Rudolf von Jhering (1818-1892), deutscher Rechtswissenschaftler

"Das Spiel schafft Ordnung, ja es ist Ordnung, es hat seine Regel, die Spielregel."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selbst hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des "Andersseins" als das "gewöhnliche Leben."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Alles Geschehen in unserer Welt gleicht einem großen Spiel, in dem von vornherein nichts als die Regeln festliegen."
Manfred Eigen (1927-2019), deutscher Physiker und Chemiker

 

Das Leben als Spiel

"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen."
Arthur Schopenhauer (1788-1860), Philosoph

"Das Leben ist ein Spiel, wie alle Spiele sind:
Wer's nicht versteht, verliert,
Und wer's versteht, gewinnt."

Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803), Dichter

"Wie müssen lernen, die Komödie zu Ende zu spielen. Wir müssen das Unglück müde machen."
Charles Dickens (1812-1870), englischer Schriftsteller

"Was für eine Komödie wäre diese Welt, wenn man nicht selbst darin eine Rolle spielen müsste."
Denis Diderot (1713-1784), französischer Schriftsteller und Philosoph

"Selbst das eigene Leben ist nur ein Schauspiel. Jeder muss seine Rolle gut spielen, gleichgültig, was für eine es ist."
Francisco de Quevedo (1580-1645), spanischer Schriftsteller und Satiriker

"Das Leben besteht nicht daraus, gute Karten zu haben, sondern mit denen, die Du hast, gut zu spielen."
Josh Billings (1818-1885), amerikanischer Schriftsteller

"Frauen spielen mit ihrer Schönheit wie die Kinder mit einem Messer; sie verwunden sich schließlich selbst."
Victor Hugo (1802-1885), französischer Schriftsteller

"Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg und lehrt sie mit dem eigenen Leid zu spielen."
Anselm Feuerbach (1829-1880), deutscher Maler

"Das Leben hat nur einen wirklichen Reiz, das ist der Reiz des Spieles; aber nur, wenn es uns gleichgültig ist, ob wir verlieren oder gewinnen."
Charles Baudelaire (1821-1867), französischer Schriftsteller, Lyriker

"In jedem sittlichen Bewußtsein, das in der Anerkennung von Gerechtigkiet und Gnade gegründet ist, kommt die Frage, ob Spiel oder Ernst, die bis zuletzt unlösbar blieb, für immer zum Schweigen."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Das Schicksal spielt mit denen, die Schicksal spielen wollen."
August Strindberg (1849-1912), schwedischer Schriftsteller und Künstler

"Jedes Spiel ist eine eigene erfundene Welt, mit bestimmten Regeln, Personen und Handlungen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Brettspiel, ein Rollenspiel, ein Computerspiel oder das Spiel mit Puppen und Bauklötzen handelt. Spiel ist "so tun als ob", d. h. im Spiel wird eine eigene Wirklichkeit in den Gedanken und Handlungen der Spielenden konstruiert."
Ulrich Baer (*1945), deutscher Pädagoge, Herausgeber der Zeitschrift "gruppe & spiel"

"Spiele und Leben bilden eine Einheit - magisch ineinander verwoben. Die Spiele nehmen die kräftige Farbe der Wirklichkeit an, die Wirklichkeit hat den schillernden Zauber der Phantasie."
Klaus Mann (1906-1949), deutscher Schriftsteller

"Im Leben werden die Partien nie so unstrittig gewonnen, wie im Spiel; das Spiel gibt uns Genugtuungen, die uns das Leben versagt."
Emanuel Lasker (1868-1941), deutscher Schachgroßmeister, Mathematiker und Philosoph

"Das Leben ist ein Spiel, man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren."
Christina von Schweden (1626-1689), schwedische Königin

"Spielen ist nicht das Leben. Spielen ist die Nachahmung von Leben in verständlicher Form."
Alexander Randolph (1922-2004), Spieleautor

 

Spielen und Religion

"Der wahrhaft Weise muss ab und zu die gespannte Schärfe seines Geistes lässig lockern - und eben das geschieht durch spielerisches Tun und Denken."
Thomas von Aquin (1225-1274), italienischer, katholischer Theologe

"Die Religion kann eine Leidenschaft werden wie jede andere, und zwar eine Leidenschaft, mit der man nicht spielen darf."
Alexandre Vinet (1797-1847), Schweizer reformierter Theologe

"Frömmigkeit kommt aus dem Hang, um welchen Preis auch immer eine Rolle in der Welt zu spielen."
Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689-1755), französischer Schriftsteller und Philosoph der Aufklärung

"Spielen ist keine Trägheit, es ist vielmehr höchste Kraft."
Peter Lippert (1879-1936), Theologe

"Im Spiel 'spielt' etwas mit, was über den unmittelbaren Drang nach Lebensbehauptung hinausgeht und in die Lebensbewältigung einen Sinn hineinlegt. - Das Spiel läßt sich nicht verneinen. Nahezu alles Abstrakte kann man leugnen: Recht, Schönheit, Wahrheit, Güte, Geist, Gott! Den Ernst kann man leugnen, das Spiel nicht. Mit dem Spiel aber erkennt man, ob man will oder nicht, den Geist."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Wer sähe nicht, wenn er die Geschichte der Kirche durchläuft, daß sie Menschenwerk ist! Welch eine erbärmliche Rolle läßt man Gott darin spielen."
Friedrich II. der Große (1712-1786), preußischer König, "Der alte Fritz"

"Wir sind die Boten des Allmächtigen, zu einem bestimmten Zweck auf diese Erde gesandt. Wir haben einen Platz in seinem Weltenplan auszufüllen, haben auf der Bühne des Lebens eine Rolle zu spielen und müssen sie spielen als Mensch ein Kind des Königs der Könige."
Orison Swett Marden (1848-1924), amerikanischer Hotelier und Autor

"Gewiß aber ist das Spiel ein Produkt der idealen Natur des Menschen, eine Erscheinung seines freien geistigen Wesens... nicht der Schattenseite des menschlichen Lebens, seiner Lichtseite gehört das Spiel an."
Julius Schaller (1810-1868), deutscher Philosoph (Schüler Hegels). Mehr Infos: Hier.

"Das selig spielende Kind, der sein Instrument spielende Künstler, der Genius, dem alles spielend von der Hand geht: Sie sind Verwirklichungen einer Ursehnsucht des Menschen nach der unbehinterten, freien, beschwingten Harmonie zwischen Seele und Leib."
Hugo Rahner (1900-1968), deutscher kathololischer Theologe

"Der Aberglaube ist ein eigensinnig Spiel des Herzens mit dem Kopfe, gestatten wir dem Spiele nicht allzu große Macht."
Heinrich Laube (1806-1884), deutscher Journalist, Thearerleiter und Wortführer des Jungen Deutschland

 

Spiel und Kultur


"Die Geschichte der Spielmittel ist Teil der Geschichte der menschlichen Kultur."
Max von Boehn (1860-1932), deutscher Kulturhistoriker

"Wir werden niemals wirklich frei sein, wenn wir uns nicht vollkommen dem reifen Spiel hingeben können. Reifes Spiel - im Gegensatz zur passiven Unterhaltung - entsteht nur im kulturellen Bereich, es ist immer eine Gemeinschaft vieler."
Jeremy Rifkin (*1945), US-amerikanischer Ökonom und Visionär einer Wasserstoffwirtschaft

"Spiel ist das, was Menschen tun, wenn sie Kultur schaffen. Spiel ist eine fundamentale Kategorie menschlichen Verhaltens, ohne die es keine Zivilisation geben würde."
Jeremy Rifkin (*1945), US-amerikanischer Ökonom und Visionär einer Wasserstoffwirtschaft

"Die Enteignung des Spiels durch die Marktkräfte droht, die kulturelle Bedeutung des Spiels vollkommen zu entwerten. Damit droht auch der Verlust der kulturellen Sphäre, die aus dem spielerischen Handeln hervorgegangen ist und von diesem erhalten wurde."
Jeremy Rifkin (*1945), US-amerikanischer Ökonom und Visionär einer Wasserstoffwirtschaft

"Spiel ist Einübung, Ergänzung, Erholung und in der höchsten und feinsten Form ästhetischer Genuss."
Karl Groos (1861-1946), deutscher Philosoph und Psychologe

"Die Kultur hat ihren Ursprung im Spiel, sie ist im Spiel entstanden."
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

"Die Orientierung des Einzelnen in der dieser hochkomplexen Gesellschaft verlangt Flexibilität, autonomes Verhalten, aber ebenso Kreativität, Eigenschaften also, die durch Spiel offenbar gefördert werden können."
Hein Retter (*1937), deutscher Erziehungswissenschaftler

"Ein Weiser schätzt kein Spiel, wo nur der Zufall regiert."
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), deutscher Schriftsteller, Philosoph der Aufklärung

"Die Liebe, der man in der oberen Gesellschaft begegnet, ist Wettkampf, ist Spiel."
Marie-Henri Beyle, Stendhal (1783-1842), französischer Schriftsteller, literarischer Realismus

 

Machtspiele

"Man muss auf dieser Welt den Gefälligen spielen! Viel versprechen und nichts halten! So will es die Welt!"
Napoleon Bonaparte I. (1769-1821)

"Für Machtspiele gibt es keine Regeln und keine Schiedsrichter."
Siegfried Wache (*1951)

"Die einfachen Leute wollen nur Brot und Spiele."
Juvenal (58-140), römischer Satirendichter

"Demokratie: Spiel mit der Macht des Volkes"
Manfred Hinrich (1926-2015), deutscher Philologe und Kinderbuchautor

"Die Gebärden der vornehmen Welt drücken aus, dass in ihren Gliedern fortwährend das Bewusstsein der Macht sein reizvolles Spiel spielt."
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph

 

Spiel und Wirtschaft

"Der Rücken der Arbeiter ist der selbstlose grüne Tisch, auf dem die Unternehmer und Spekulanten das Glücksspiel spielen, zu dem die heutige Produktion geworden ist."
Ferdinand Lassalle (1825-1864), sozialistischer Politiker, Wortführer der deutschen Arbeiterbewegung

"Nur Arbeit und kein Spiel macht dumm."
Karl Marx (1818-1883), deutscher Gesellschaftstheoretiker, Begründer des Kommunismus

"Wer es an Redlichkeit in Scherz und Spiel fehlen läßt, heuchelt bei Geschäften. Es ist das Kennzeichen einer unedlen Natur, wenn Freude nicht menschlich macht."
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715-1747), französicher Philosoph

 

 

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